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Angst vor dem Tod

Frage von Micha

am 05. Januar 2011

 

hallo. ich habe extrem grosse angst vor dem tod. im inneren spüre ich das es doch weitergeht, aber dann kommt die angst dass man doch ins nichts geht. religionen helfen mir auch nicht weiter. gibt es dennoch methoden, wie man die angst verliert? nahtoderfahrungen sind auch nicht befriedigend, da sie teilweise auch widerlegt werden. vielen dank für hilfe.

 

 

Antwort von Zahohie

am 05. Januar 2011

 

Hallo Micha,

 

Ich verstehe deine Angst sehr gut. Auch verstehe ich sehr gut, dass dir weder Religionen noch andere Geschichten in deiner Angst helfen.

 

Du fragst nach Methoden wie du deine Angst verlieren kannst ...

 

Zuerst erzähle ich dir hierzu kurz meine Geschichte. Bis vor noch knapp 20 Jahren glaubte auch ich, dass nach dem so genannten Tod nichts weiter existiert. Im Unterschied zu dir machte mir das damals nicht viel aus, da ich noch relativ jung war und mich das Thema Tod nicht weiter beschäftigte. Die Angst zeigte sich bei mir erst später in einem anderen Zusammenhang. Als dann die spirituelle Bewegung begann und andere Menschen über vergangene Leben erzählten und Wiedergeburten, da dachte ich immer nur, sollen sie doch denken, was sie denken wollen, ich glaube es nicht.

 

Doch dann geschahen in meinem Leben Dinge, mit welchen ich aus meinem Inneren heraus plötzlich zu fühlen begann, dass ich weder meine Gedanken bin noch mein menschlicher Körper, sondern dass das, was mein so genanntes Ich ausmacht nur in diesem physischen Körper wohnt. Erklären kann ich es dir nicht, da Bewusstsein nicht erklärbar ist, es ist nur erlebbar, und so hat es sich für mich als ein Erleben, ein inneres Fühlen und wahr sein ergeben. Diese innere Veränderung ging soweit, dass ich für mich keinerlei Fragen mehr habe in Bezug auf wer ich bin und wer oder was die Welt ist. All meine Fragen über meine innere Herkunft sind durch mein innerstes Wissen beantwortet.

 

Aus diesem inneren Wissen heraus habe ich auch die Illusion des menschlichen Todes erlebt. Ich fühle mich als essentielles Bewusstsein, welches einen physischen Körper erschaffen hat und diesen bewohnt, solange ich es aus meinen innersten Ebenen so wähle. Wenn ich gehen (sterben) möchte, dann verlasse ich meinen physischen Körper einfach, so wie ich einen Mantel oder ein Kleid ausziehe. Nach dem verlassen meines physischen Körpers erlebe ich mich dann auf anderen nicht-physischen Ebenen.

 

Das heißt, dass es für mich keinen Tod in dem Sinne gibt, wie Mensch es bis jetzt erlebt, da ich mich als reines Bewusstsein erlebe, welches unsterblich ist und von Körper zu Körper zieht, wenn ich es so wähle.

 

Des weiteren habe ich auch mit mehren so genannten Verstorbenen gesprochen und gearbeitet, sie auf nicht-physischen Ebenen begleitet. Einige davon waren mir zuvor als Mensch bekannt.

 

Aber das was ich hier erzähle, ist für dich sicherlich auch nur eine Geschichte, vielleicht auch Spinnerei. Mein Erleben nützt dir wenig, solange du dir selbst nicht erlaubst es für dich selbst in dein Erleben zu bringen.

 

Als Mensch glaube ich meistens nur, was ich auch erlebe. Bis jetzt lässt du dich von deinem Glauben an das Nichts nach dem Tod tyrannisieren und erlebst es mit Angst. Aus meinen Beobachtungen geht es für dich jetzt darum dich deiner Angst zu stellen. Dazu gehört eine tiefe innere Entscheidung deinerseits.

 

Eine wichtige Frage an dich lautet jetzt:

 „Möchtest du dich weiterhin von deiner Angst tyrannisieren lassen indem du ihr glaubst, was sie dir erzählt, oder möchtest du dir erlauben Stück für Stück zu ERLEBEN, dass deine Angst dir ein Märchen erzählt?“

 

Es ist jetzt wichtig für dich, dass du beginnst daran zu zweifeln, was dir deine Angst erzählt. Denn solange du glaubst, was dir deine Angst erzählt hält sie dich in ihren Klauen. Bis jetzt hattest du deine Angst immer wieder bestätigt indem du zum Beispiel auch Nah-Tod-Erlebnisse anderer Menschen angezweifelt hast und als Humbug betrachtet hast. Wenn du stattdessen beginnst deiner Angst zu misstrauen, beginnst das anzuzweifeln, was deine Angst dir erzählt, dann öffnest du neue Türen in deinem Inneren. Durch diese neuen inneren Türen kannst du dir dann ein neues Erleben erlauben, mit welchem du dir selbst mit der Zeit aufzeigen kannst und in dein eigenes Erleben bringen kannst, was der physische Tod wahrhaftig ist, ob es ein danach gibt und was dort geschieht.

 

Heute ist es immer leichter möglich die Welt der so genannten Toten auf inneren Ebenen zu erleben und dabei gleichzeitig quicklebendig auf dieser Erde zu leben. Doch sind diese Erlebnisse noch ungewohnt und neu für das derzeitige menschliche Bewusstsein.

 

Wenn du dich aus deiner Angst lösen möchtest, dann ist es auch wichtig dass du dir erlaubst deine Angst so pur zu spüren, wie sie ist. Das ist allerdings eine immense Herausforderung. Doch nur wenn du dir erlaubst dich sanft in deine Angst zu ergeben, indem du mit ihr atmest, sie innerlich beobachtest und ihr erlaubst so zu sein wie sie ist, dann kannst du beginnen die Illusion in dieser Angst zu fühlen. Im Fühlen der Illusion im Jetzt-Augenblick löst du dich Stück für Stück aus dieser Angst heraus.

Ist es wahr, was deine Angst dir erzählt????

Ich lade dich ein, untersuche die Wahrheit in dem, was deine Angst dir erzählt. Dies ist jetzt deine Schlüsselfrage!

 

Entsprechend deiner innersten Entscheidung bezüglich dieser Frage wird dein weiteres Erleben stattfinden.

 

Zum sanften atmen mit deiner Angst kannst du gerne meine Audio-Datei »einfache Meditation« nutzen um dich von meiner Stimme und meinen Energien in deinem neuen Erlauben unterstützen zu lassen.

 

Solltest du noch weitere Fragen oder Anmerkungen haben kannst du sie hier gerne einsenden.

 

In Liebe und Anerkennung

 

Britta - Zahohie

 

geschrieben von Micha

am 14 Januar 2011

 

liebe britta
danke für deine antwort. werde mich mehr mit den nahtoderlebnissen auseinandersetzen. viele grüsse, alles liebe
wünscht dir
micha

 

 

geschrieben von Zahohie

am 14. Januar 2011

 

Hallo lieber Micha,

 

ich freue mich sehr für deine innere Öffnung!!!!

 

Wenn du magst, hier noch ein paar Anregungen:

 

Wenn du dir jetzt erlaubst dich zum Beispiel offener mit den Nahtod-Erlebnissen anderer Menschen zu befassen, dann lade ich dich ein dir dabei eine gewisse Neugierde zu erlauben mit welcher du dir selbst Fragen zum Thema stellst.

 

Zum Beispiel könntest du dich selbst nachsinnend fragen:

 

- was geschieht wahrhaftig nach dem Sterben?

 

- was ist da drin enthalten, was manche Menschen über Nahtod-Erlebnisse erlebt haben?

 

- gibt es da vielleicht noch mehr zu wissen?

 

- was ist Tod überhaupt?

 

- ist Tod das, was ich bis jetzt geglaubt habe oder gibt es da noch etwas anderes, falls ja, was ist es?

 

- ...

 

Mit nachsinnen meine ich dich selbst zu befragen, ohne dir eine Antwort aus deinem Verstand zu geben, deiner Frage einfach erlauben "davon zu fliegen" ... in etwa so: „Was mag das wohl sein? ... hmmmmm“  .... dann lass die Frage los und tue etwas anderes ... gleichzeitig erlaube dir dich selbst zu beobachten. Beobachte was in deinem Leben, in deinen Gedanken und vor allem auch in deinen Gefühlen geschieht. Je nachdem, was sich zeigt erlaube dir Aha-Erlebnisse oder weiteres Nachsinnen dessen, was du an und in dir beobachtest.

 

Viel Spaß dabei!!!!

 

Bezüglich der Fragestellung, vielleicht könnte dich auch mein neuer Beitrag zum Thema »Klarheit erlangen durch Fragen stellen« interessieren. ;)

 

Alles Liebe

 

Britta

 

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