Batterie und Bewusstsein
Hier erzähle ich meine Geschichte wie ich mein Schöpfer-Sein in einer Situation mit einer Batterie erlebte. Ich bin mir bewusst, dass viele Menschen meine Wahrnehmung meiner Welt vielleicht nicht mit mir teilen, vieles ist eventuell unverständlich und führt somit zu Urteilen und Beurteilungen. Das kann ich gut verstehen. Doch hier erzähle ich einfach, wie ich meine Welt wahrnehme und mit ihr kommuniziere. Ich stelle meine Wahrnehmung öffentlich für diejenigen zur Verfügung, denen es in irgendeiner Weise in ihrer eigenen Welt dienlich ist, nichts weiter.
Vor gut 3 Monaten erzählte jemand, dass er seinen Computer wieder verkauft hat, da er nach 2 Jahren begann alt zu sein und es Zeit war ihn auszutauschen. Ich war sehr erstaunt über diese Aussage und nach weiterem Nachfragen bekam ich die Antwort, dass der Laptop bereits begann so genannte Alterserscheinungen aufzuweisen. Das verwunderte mich noch mehr, doch mein Gegenüber schien absolut davon überzeugt zu sein, dass 2 Jahre eine gute Lebenszeit für einen Computer sei und damit bereits alt ist und erneuert werden musste …
Ich beschäftigte mich eine Weile mit dieser Aussage und betrachtete meinen eigenen Computer, welchen ich vor gut 3 Jahren erworben hatte. Ja, dachte ich, ob mein Computer auch langsam alt wird?! So einige Dinge funktionieren auch nicht mehr so, wie ich es gerne hätte, ob es daran lag, dass er alt wird und auch ausgetauscht werden muss?! … Angst begann in mir hoch zu kriechen während ich meinen Computer benutzte. Argäugig beobachtete ich, ob er irgendwelche Alterserscheinungen aufwies, dann vergaß ich dieses Thema wieder.
Dann plötzlich eines Tages hatte sich das Stromkabel für einen Moment unbemerkt von meinem Laptop gelöst. Das kam öfters mal vor, ich bemerkte es dann und steckte den Stecker einfach wieder korrekt ein. Doch dieses Mal schaltete sich mein Computer einfach unvermittelt ab, was normal ist, wenn er keine Batteriekapazität mehr hat. Obwohl ich mich wunderte gab ich diesem Ereignis keine große Beachtung. Doch am nächsten Tag geschah es ähnlich und dieses mal war ich mir bewusst, dass die Stromunterbrechung nur sehr kurz war und am nächsten Tag war klar, die Batterie funktioniert nicht mehr wie sie sollte. Es war sogar fast unmöglich sie zu laden.
Da meine Finanzen zu diesem Zeitpunkt wieder mal recht knapp waren fühlte ich eine leichte Panik in mir hochsteigen. Doch konzentrierte ich mich auf Lösungsmöglichkeiten. Aber alle möglichen technischen Lösungen schienen keine wirklichen Lösungen zu sein. Die Batterie zeigte alle Anzeichen von defekt.
Ok, also ging ich in meine innere Akzeptanz. Dann muss ich im Augenblick eben darauf achten immer ein Stromkabel zur Hand zu haben, obwohl das etwas unpraktisch war, da ich gerade meine Reise vorbereitete und meinen Laptop natürlich mitnehmen wollte. Doch Akzeptanz schien im Augenblick die wahre schnelle Lösung zu sein.
Da ich Anfangs viel unterwegs war, konnte ich mich nicht direkt darum kümmern eine neue Batterie zu besorgen und ich war mir auch noch nicht schlüssig ob ich diese Neuanschaffung wirklich wollte.
In meinem Inneren war ich mir bewusst, dass ich mir diese Situation mit der Batterie selbst kreiert hatte. Es war mir bewusst, dass ich auch schon eine Zeitlang vor dem oben genannten Gespräch mich gedanklich mit eventuellen Problemen mit meinem Computer beschäftigt hatte. Das damalige Gespräch diente mir lediglich um meine eigenen Glaubensmuster noch mehr in mein Bewusstsein zu holen. Durch dieses Gespräch hatte ich dann vollkommen dem Glaubensmuster zugestimmt, dass Geräte aufgrund von Alter defekt werden. Und kurz darauf hatte ich dann meine Bestätigung - mein Laptop reagierte gemäß meiner Vorstellung.
Anfangs spielte ich mit meiner inneren Akzeptanz dieser Situation und fragte mich, ob ich dann auch in der Lage war die Batterie wieder zum funktionieren zu bringen, wenn ich in der Lage war sie defekt werden zu lassen. Spielerisch beschäftigte ich mich damit, wie ich das umsetzen konnte, doch Anfangs ohne großen Erfolg.
Mit der Zeit gewöhnte ich mich langsam daran, dass ich meinen Laptop immer am Stromnetz angeschlossen haben musste. Das Aufladen der Batterie war zwar wieder möglich aber sie entlud sich in nur sehr wenigen Minuten und brauchte Anfangs Tage und später nur noch unendliche Stunden um sich wieder voll aufzuladen.
Von daher begab ich mich eines Tages in die Akzeptanz, dass es jetzt wohl doch an der Zeit war mich um eine neue Batterie zu kümmern. Doch zu meiner Überraschung teilte ich mir selber mit, dass ich mir jetzt aufzeigen werde, dass ich meine Batterie durch mein Bewusstsein auch wieder reparieren kann. Ich entschloss mich aus diesem Grund dafür, eine voll funktionsfähige Batterie zu haben, anerkannte meine innere Fähigkeit dazu, bedankte mich bei der Batterie für ihr funktionieren und erlaubte es ihr damit. Innerlich fühlte ich, wie schon oft in anderen Situationen, dass es getan ist. Ich freute mich darüber und überließ alles sich selber und wandte mich etwas anderem zu.
Nach ein paar Tagen beobachtete ich, dass die Batterie sich immer schneller aufladen ließ und dann kam ich per Zufall auf eine Webseite (welche ich zuvor suchte aber nicht finden konnte) wo noch einmal deutlich beschrieben wurde, wie ich speziell mit meiner Batterie vorzugehen hatte um sie zu justieren. Ich folgte dieser Anleitung genau. Am nächsten Tag war es Zeit meine Batterie wieder voll laden zu lassen. Innerlich freute ich mich schon sehr auf dieses Ereignis. Ein normales aufladen dauert ununterbrochen 2 Stunden und so war es dieses mal auch. Zum ersten Mal ließ sich die Batterie wieder ununterbrochen aufladen und zeigte nach knapp 2 Stunden an, dass der Ladevorgang abgeschlossen war. Mein Computer war mit seiner Batterie wieder voll funktionsfähig. Am Abend benutze ich ihn ohne Stromkabel über 30 Minuten lang und ich hatte nur 30% meiner Batteriekapazität verbraucht. Das empfand ich als einen riesen großen Erfolg. Ich bin sehr stolz auf mich und erfreue mich, dass ich mir wieder erlaube meine Schöpferfähigkeiten bewusst, gezielt und konstruktiv für mich selber in meinem physischen Leben einzusetzen. Viele Leben lang hatte ich es mir verboten …
18. Oktober 2007
© Zahohie


