Maria
Frage von mira
am 29 März 2009, 04:19
Hi,
ich hatte spannender Weise - wie eine andere Teilnehmerin- bei der letzten Meditation ebenfalls ein Marienerlebnis. Aber bei mir ging es weniger um die Magdalena als um die Mutter Maria. Ich wusste in diesem Moment, dass Sie mein Ich-bin war, dass ich Maria bin. Es hat sich so groß und weit angefühlt und ich spürte wie mein gesamter Rücken das Zentrum eines halbkreisförmigen Lichtkreises war, der die ganze Zimmerbreite hinter mir umfasste... selbst das innere Zittern schien sich nach Aussen zu übertragen und die Tür vibrierte mehrmals hörbar im Takt meines Zitterns. So stark habe ich die Maria noch nie erlebt. War das vielleicht so stark, weil die Magdalena auch anwesen war? Oder war es das erste Mal, dass ich es nur richtig zu ließ?
Welche (enegretischen) Verbindung gibt es denn zwischen Zahoie und Maria? Welche zwischen Magdalena und Maria? Und welche zwischen mir und Maria?
:roll:
Ich habe mich zum Zeitpunkt der Meditation noch etwas gewehrt aus alten Ängsten heraus, die Aufgabe die sie vermutlich mir anvertrauen will, anzunehmen. Maria begleitet mich nun schon seit Jahren und auch Andere können sie in mir oft erspüren. Ich bin aber noch nicht sicher in welchem Umfang und Ausmaß mein Weg mit Maria verbunden ist. Könnte ich wohl als Medium arbeiten?? Gut, ich mag keine Zukunftsfragen stellen - ich bin wohl noch etwas überrascht wegen des Erlebnisses, denn ich habe selbst die Meditationsrunde aus ihren Augen wahrgenommen, hatte das Gefühl die Themen der Menschen klar zu erkennen, zu Eingen hatte ich besondere Sätze, die ich ihnen sogar vorsichtig mitteilte und alles konnte ich so wunder-bar gelassen annehmen und lieben.
Meine Frage: wie kann ich lernen, diese Energie Stück für Stück in meinem Leben zuzulassen und vor allem in meinen Alltag zu integrieren? Heute hat die Maria mir z.B. unsagbar beigestanden, ich war ganz in ihrer Energie. Doch dann war es, als hätte sie mich verlassen und der Aufprall in meinem menschlichen Erleben war so hart und traurig - ich nehme das an, ok, und ich bin da für mich - nur: Ich würde diesen Aufprall oder diese unangenheme Leere oder Traurigkeit gerne auffangen, mildern - wie geht das? Hast du mir einen Tip?
Wow, das waren viele Fragen. Wenn ich schon bei einer weiter käme, wäre ich seeehr dankbar. :)
Vielen lieben Dank,
M.
Antwort von Zahohie
am 29 März 2009, 12:05
Liebe Mira,
Ich freue mich auch sehr für deine Erlebnisse mit der Marienenergie und vor allem mit dir Selbst!!!! Denn bei deinen Erlebnissen geht es vor allem um DICH SELBST und um ein weiteres, tieferes Erkennen auf inneren Ebenen, wer du in deiner Essenz Bist. Dabei können dir diese Erlebnisse und das Wahrnehmen der Marienenergie sehr nützlich sein. Ich beobachte viele Menschen welche sich zur Energie der Maria oder Maria Magdalena sehr angezogen fühlen. Aus meiner Beobachtung heraus handelt es sich um so genannte archetypische Energien, einer Grundenergie unseres inneren Dasein, welche zum Archetyp des Weiblich - Mütterlich Bezug haben.
Ich selbst habe mich persönlich nie bewusst von den Energien (dem Bewusstsein) der Maria oder Maria Magdalena angezogen gefühlt. Von daher kann ich dir speziell zur Energie der Mutter Maria und / oder Maria Magdalena nicht sehr viel sagen. Beide fanden einen starken symbolischen Ausdruck in biblischen Texten. Sie zeigen sich heute, im Wandel unseres Zeitalters, auf vielen verschiedenen Ebenen neu. Könnte es sein, dass auch sie vielleicht einfach nur als das erkannt werden wollen, was sie ursprünglich Sind?....
Ich persönlich hatte mehr Erlebnisse mit der Joshua Energie. Joshua stand mir eine zeitlang sehr nahe und hat mich ein kleines Stück meines Weges begleitet. Heute fühle ich mich mehr eins mit mir Selbst in meinem essentiellen Dasein. In meinem essentiellen Dasein wird es mehr und mehr unwichtig, wer was ist oder verkörpert. Für mich sind alle anderen nur ein Ausdruck meines weiteren essentiellen Seins. In diesem Erkennen verliert es an Bedeutung, was ich aus meinem menschlichen Bewusstsein heraus in diese Erscheinungsformen hinein interpretieren könnte oder nicht. Ich erlebe alles mehr als ein Symbol meines essentiellen Seins.
Da du dich im Augenblick in der Erfahrung als Ich Bin Maria erlebst, lade ich dich ein das auch weiter zu erforschen. Es wird dir sehr hilfreich sein, auf deinem Weg in ein weiteres Erkennen und Erfassen dessen hinein, wer du in deinem Ursprung wahrhaftig BIST. Aus dem Blickwinkel des Menschseins hast du bis jetzt einige Vorstellungen von deinem essentiellem Dasein erschaffen. Doch geht es jetzt mehr und mehr darum von diesen Vorstellungen loszulassen und mehr in das ERLEBEN deines inneren wahrhaftigen Seins hinein zu gehen. Und dabei kann dir dieses Erleben mit der Marienenergie sehr nützlich sein. Erlaube dir sie so zu fühlen wie sie ist und beobachte deine Wünsche und Vorstellungen, all das, was du aus deiner menschlichen Sicht heraus hinein interpretieren möchtest.... Diese Vorstellungen und Glaubensmuster darüber können dir sicherlich auch wunderschöne Erfahrungen einbringen, aber letztendlich werden sie dich vom Erleben dessen, was wahrhaftig ist eher ablenken. Also umso wertfreier du deine Erlebnisse beobachten kannst, umso mehr wirst du über dich Selbst in deinem Ursprung erleben.
Mit anderen Worten, könnte es eine Vorstellung sein, dass Maria dir eine Aufgabe anvertrauen will? Welche Gefühle und welche Glaubensstrukturen verbergen sich hinter dieser Vorstellung? Könnten diese Vorstellungen auch mit anderen Leben von dir im Zusammenhang stehen? Wenn ja, mit welchen und worum geht es da.... Und könnte es sein, dass es vielleicht mehr um eine Integration geht als um Aufgaben?..... All solche Fragen würde ich mir jetzt stellen....und erlauben, dass sich zeigt, was sich zeigen möchte....
mira schrieb:
Könnte ich wohl als Medium arbeiten?
Welche Vorstellung verbirgt sich hinter der Idee eines Mediums? Ich würde hier folgendes kontemplieren, darüber nachsinnen:
- Medium = Mittel, Kanal um etwas anderes, von mir getrenntes hindurchzuleiten oder weiter zu geben ...
- Ich erlebe mich als Ich Bin Maria – also bin ich eins mit ihr ...
Wenn ich ein Kanal für etwas sein möchte, dann nehme ich mich als getrennt von dem Anderen wahr.
Wenn ich mich als Ich Bin erlebe, dann kann ich mir auch den Ausdruck meines Ich Bin erlauben und erleben ... Das fühlt sich anders an ...
Was möchtest du Sein? ... Was wählst du für dein Erleben? Trennung oder Vereinigung?
mira schrieb:
Meine Frage: wie kann ich lernen, diese Energie Stück für Stück in meinem Leben zuzulassen und vor allem in meinen Alltag zu integrieren? Heute hat die Maria mir z.B. unsagbar beigestanden, ich war ganz in ihrer Energie. Doch dann war es, als hätte sie mich verlassen und der Aufprall in meinem menschlichen Erleben war so hart und traurig - ich nehme das an, ok, und ich bin da für mich - nur: Ich würde diesen Aufprall oder diese unangenheme Leere oder Traurigkeit gerne auffangen, mildern - wie geht das? Hast du mir einen Tip?
Wie wäre es, wenn du dir einfach weiterhin erlaubst, dass diese Energie (dieses Bewusstsein) in dir anwesend ist. Lade sie immer wieder zu dir ein, ohne Vorstellungen darüber, wie dein Erleben sich damit anfühlen könnte. Erlaube, dass es sich jedes mal anders anfühlt ... Vielleicht magst du ihr auch Fragen stellen und erlauben, dass sie dir direkt antwortet?! ...
Diesen Aufprall, wie du ihn beschreibst, diesen erlebst du, da du dich im Moment noch als getrennt wahrnimmst, also im Gegenpol ... auf der anderen Seite deines Seins, da findest du dann Traurigkeit und Leere an. Bis jetzt identifizierst du dich noch mit diesen Gefühlen und beurteilst dieses Empfinden als unangenehm ...
Ich lade dich ein, deine Beurteilungen zu deinen Gefühlen, wie der Traurigkeit und Leere anzuschauen ... könnte in dieser Beurteilung auch eine Ablehnung dieser menschlichen Gefühle verborgen sein? ... Wie wäre es, wenn du diese Gefühle welche sich in deinem menschlichen Erleben zeigen einfach nur fühlst, wie sie sind ... und mit ihnen atmest ... wenn du dir erlaubst, diese Gefühle in dein weiteres Sein mit hinein zu nehmen, in deine weiteren Bewusstseinsbereiche hinein, einfach durch erlauben des Fühlens im Atmen mit diesen Gefühlen und des Erlaubens, dich dabei auszuweiten ... einfach erlauben ... in diesen weiteren Bewusstseinsbereichen kannst du deine Gefühle auch direkt ansprechen und sie befragen. Du kannst deinen Gefühlen erlauben, dass sie dir ihre Geschichte erzählen, oder dass sie dir einfach mitteilen, was sie dir im Augenblick des Fühlens mitteilen möchten ... und dann erlaube dir auf deinen inneren Ebenen zuzuhören!
Durch die Annahme jedes einzelnen Gefühls und jedes einzelnen Aspektes deines Seins in jedem einzelnen Augenblick, kommst du dir Selbst in deinem essentiellem Sein jedes mal ein Stück näher ... und das empfinden der Gegenpole wird sich immer mehr verringern ...
;-)
Viel Spaß und Freude bei deinen weiteren Erlebnissen!!!!
In Liebe
Britta
geschrieben von mira
am 30 März 2009, 23:07
Viiielen lieben Dank, Britta - Zahoie.
Deine Hinweise und Fühl-/Denkanstöße beinhalten soviel Wahrheit und Liebe ...
Danke!
Was für ein Geschenk, dass es Dich gibt -
und mich. :D
geschrieben von Zahohie
am 31 März 2009, 11:48
:)) - Ich freue mich mit dir!


