Zahlreiche Leben, zahlreiche Meister
Zahlreiche Leben, zahlreiche Meister…. *
(*abgeleitet aus dem original Buchtitel von Brian Weiss: Many Lives, Many Masters - auf Deutsch: Die zahlreichen Leben der Seele …)
Hier benutze ich diesen Terminus um ein Synonym zu beschreiben:
Aus unserem dualen, menschlichen Bewusstsein heraus projizieren wir unsere Meisterschaft nach Außen. Zum Beispiel im alten Ägypten oder während der antiken griechischen Kultur sahen wir und kreierten wir unseren Gott in vielen verschiedenen oft recht malerischen Gestalten … später änderten wir das und erlaubten nur noch einen einzigen Gott im Außen, das geschah durch Religionen wie das Christentum und viele andere. Im Buddhismus, unter anderen, sah man den Gott-Meister schon etwas mehr als einen Menschen an, obwohl auch dort immer noch die Idee des Meisters im Außen akzeptiert wird. Und so als etwas von uns Getrenntes wahrgenommen wird, da wir uns immer noch als etwas unterwürfiges, minderwertiges empfinden und wahrnehmen …
Und genau so geschieht das auch heute noch in den moderneren Tagen der Esoterik und der Spiritualität … dort sehen wir den Meister in den Engeln und anderen so genannten aufgestiegenen Meistern der nichtphysischen Welt. Wir akzeptieren diese als etwas besseres, höheres in Bezug auf uns selbst …
Wie lauten unsere Glaubensmuster in Bezug auf dieses Unterwürfigkeitsgefühl?! … und dieses Trennungsgefühl?!
Ist es vielleicht sogar der Glaube an die Existenz einer Minderwertigkeit selbst?! … bekräftigt durch den Glauben an die Trennung?!
In der Akzeptanz, dass es eine Minderwertigkeit und eine erhabene Überlegenheit gibt?!
In der Akzeptanz, dass eine Getrenntheit existiert?!
In der Akzeptanz, dass es ein (schlechtes) Ego gibt?! …
Oder ist es die Negation, meine innere Verneinung, dass Ich mein eigener Meister BIN?! … und durch diese Verneinung, meiner eigenen Anerkennung gegenüber, negiere ich auch die Akzeptanz und Anerkennung dass alle anderen Menschen auch sich selbst ihr eigener Meister sind?! …
Damit ist es dann klar, wie sehr uns unsere Glaubensmuster darin unterstützen und uns dienen, um unsere eigene Meisterschaft uns selbst gegenüber so absolut zu verneinen … solange, bis wir wählen uns zu erinnern und uns erlauben sie in uns wieder zu entdecken, in der Essenz unseres individuellen Seins …
……..
30. Juni 2007
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