Glaubensmuster »Erleuchtung«
Letztens ergab es sich, dass ich Kontemplationen zu der Bezeichnung Erleuchtung niederschrieb. Hier möchte ich diese mit der Welt teilen:
Mit dem Glaubensmuster Erleuchtung halte ich den Glauben an die Trennung aufrecht; Trennung zwischen »göttlich« und »menschlich«. Göttlich ist Gut – menschlich ist Schlecht. Wie in der Geschichte von Adam & Eva mit dem Apfel symbolisiert …
ALLES in und an mir IST zu jeder Zeit, IMMER göttlich!!!! Unabhängig davon ob ich mich mit einer meiner Kreationen identifiziert erlebe oder nicht. Jeder Ausdruck meines SEINs IST göttlich, egal ob in der Identifikation mit einer Persönlichkeit (menschliches Ich) oder mit einem Aspekt (Mangel, Fülle, Gut, Schlecht, liebenswürdig, Hass, Räuber, Millionär …) oder frei und somit dieser Illusionen bewusst.
In der Illusion von Raum und Zeit habe ich mich in vielen verschiedenen Identifikationen erlebt. Als Mensch in der Rolle als Frau oder Mann, als reich oder arm, als angesehen oder verstoßen, …
In der Identifikation dieser Attribute war ich mir meines inneren göttlichen Seins nicht bewusst. Frei von meinen Identifikationen erkenne ich die Illusion und erlebe mich als bewusster Schöpfer.
Doch zu jeder Zeit ist und war mein Ausdruck, meine Erfahrung, mein Erleben göttlich, da nie wirklich etwas getrennt war, ich erlebte es nur so durch die Kraft der Illusion.
ICH BIN ALLES, auch im Erleben von Zeit und Raum. Ich bin nie nicht-göttlich gewesen, auch dann nicht, wenn ich mich der Illusion hingegeben hatte um das Sein eines Teufels zu erleben …
Dieses ist eine Ehrung an mich Selbst und an jedes menschliche Sein.
Jeglicher Konflikt, welchen ich in der Zeit des Erwachens in mein bewusstes Sein erlebte, ist die Erlösung aus dieser Illusion heraus; ist das Erleben der Loslösung dieser dualen Aspekte aus der Illusion heraus. Bis hin zum Erkennen, dass auch Loslösen eine Illusion ist, da es nie etwas gab womit ich gebunden war, es war lediglich das Erleben dieser Illusion …
Aus diesem Bewusstsein heraus kann ich jedes Weltgeschehen, jeden Krieg und Frieden, jede so genannte Krise aus demselben Blickwinkel heraus betrachten und beobachten. Es ist meine Wahl, ob ich Teilnehmer oder Beobachter von Situationen sein möchte. Wähle ich Teilnehmer einer Situationen zu sein, erlebe ich auch die Identifikationen mit dieser Illusion, wähle ich die Beobachtung kann ich frei erkennen welche Aspekte sich jeweils ausspielen und erfahren werden.
Mein Erleben entspricht immer meiner inneren Wahl;
meine Wahl verändert nie das was IST.
04. November 2008
© Zahohie


